Vier Millionen Euro für neues Lehrschwimmbecken in Wedel
Das Land Schleswig-Holstein unterstützt den Umbau der Wedeler Badebucht mit bis zu vier Millionen Euro. Aus dem bisherigen Erlebnisbecken soll ein modernes Lehrschwimmbecken entstehen, das Schulen, Vereinen und der Schwimmausbildung langfristig zugutekommt.
Am 4. Juni hat Wedels Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto einen positiven Fördermittelbescheid von Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke erhalten. Das Land bewilligt damit Mittel in Höhe von bis zu vier Millionen Euro zur Unterstützung des „Umbaus des Erlebnisbeckens zu einem Lehrschwimmbecken in der Badebucht“.
Die Stadt Wedel sowie die Kombibad Wedel GmbH freuen sich mitteilen zu können, dass Wedel mit einer Fördersumme aus dem Landesprogramm „Neubau von Schwimmsportstätten in Schleswig-Holstein“ berücksichtigt wurde. Das eingereichte Konzept „Umbau des Erlebnisbeckens zu einem Lehrschwimmbecken in der Badebucht“ konnte die Jury von der Vergabe der Fördermittel überzeugen. Dies teilte Innenministerin Magdalena Finke in einem Schreiben der Bürgermeisterin mit. Darüber hinaus hat das Innenministerium bereits einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt.
Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto: „Diese hervorragende Nachricht der Innenministerin bestätigt, dass wir mit unserer Umbaumaßnahme ‚vom Spaßbecken zum Lehrschwimmbecken‘ auf dem richtigen Weg sind. Die Förderung ist ein guter Anfang. Mit dem Umbau der sanierungsbedürftigen Badebucht schaffen wir somit nicht nur eine zukunftsfähige Infrastruktur, sondern auch ein modernes Lehrschwimmbecken, das für eine Stadt an der Elbe von unverzichtbarer Bedeutung ist.“
Hintergrund der Sanierung ist bekanntlich das Alter des Bades, die energetischen Schwierigkeiten und das Ziel, durch eine Modernisierung das hohe Defizit der Stadt zu verringern.
Jörn Peter Maurer, Geschäftsführer Kombibad Wedel: „Der Förderbescheid des Landes ermutigt uns, die Modernisierung der Badebucht voranzutreiben, um auch zukünftig den Schulen, Vereinen und anderen wichtigen Institutionen eine moderne Wirkungsstätte zu ermöglichen. Nachdem das Konzept bereits auf Landesebene überzeugen konnte, hoffen wir, mit unserem angedachten Sanierungskonzept auch auf Bundesebene punkten zu können.“