Rünner vun’t Sofa
In ihrer monatlichen Kolumne nimmt die Tüdelband diesmal das gemütliche Leben auf dem Sofa aufs Korn. Op Platt erzählen Mire Buthmann und Malte Müller augenzwinkernd von Netflix, Jogginghose und der Erkenntnis, dass die schönsten Abenteuer vor der Haustür warten.
Wenn dien Sofa schnacken kunn, wat harr dat to vertellen?
Langewiel na all de Stunnen Netflix, Chillen, Bestellen
vun Burger, Pizza, Asiaatsch.
Un de Kledaasch, de op em sitten deit:
T-Shirt, Hoodie, Joggingbüx - mitünner sogor schmuddelig, bekleit.
„Wat schasst maken?“, dinkt dien Sofa.
„Tominnst is hier to disse Stünn
nich allens verloren, as bi mien Fründ,
de bi Familie Hempel steiht.
Denn dor verleert sik allerhand,
ünnenrüm. Dat is bekannt.
Ut Höflichkeit will ik’t dorbi belaten.
Geiht mi ja ok nix an.“
Wat ik di aver seggen kann: Ik heff vun en Legenn höört.
De seggt, dat de Utfinners vun’t Sofa
achteran nie wedder wat utfunnen hebbt.
Denn dor, wo en Will is, dor is ok oft en Sofa in’n Weg.
Wenn also dien Sofa schnacken kunn, wat harr dat to vertellen?
„Stah man op un beleev niege Aventüern.
Kannst mi later vun berichten.
Treck di an, treck di ut, schietegal, man gah rut!
Ik bliev hier, dat kannst mi glöven,
un warr eenfach op di töven.“