Grundschule Marschweg wird für Naturprojekt ausgezeichnet
Forschen, pflanzen und gemeinsam anpacken: Die Grundschule Marschweg hat auf ihrem Gelände einen grünen Lernraum geschaffen. Dafür gehört sie zu den Gewinnern des Hamburger Wettbewerbs „Blühende Schulen 2026“ und erhält 500 Euro von der Peter-Mählmann-Stiftung.
Was lebt eigentlich im Boden, welche Pflanzen fühlen sich dort wohl und wie lässt sich ein Schulgelände naturnäher gestalten? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Marschweg im Projekt „Erdreich erkunden – Was befindet sich unter unseren Füßen?“.
Dabei blieb es nicht beim Beobachten und Experimentieren. Die gesamte Schulgemeinschaft packte mit an: Auf dem Schulgelände entstanden Steinmauern und Beete, außerdem wurden Lernstationen entwickelt. Der neue Bereich soll dauerhaft genutzt werden und den Kindern ermöglichen, Natur direkt vor der eigenen Schultür zu entdecken und zu erforschen. Mit dem Projekt gehört die Grundschule Marschweg zu den zehn Hauptpreisträgern des Hamburger Wettbewerbs „Blühende Schulen 2026“. Für ihr Engagement erhält sie 500 Euro von der Peter-Mählmann-Stiftung.
Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 25 Hamburger Schulen. Unter dem Motto „Zukunft beginnt am Boden“ untersuchten Kinder und Jugendliche Böden und Bodenlebewesen, führten Experimente durch und entwickelten Ideen für mehr biologische Vielfalt auf ihren Schulgeländen. Einige Teams legten Hochbeete und Blühwiesen an oder entsiegelten Flächen. Der Wettbewerb wird von der Loki Schmidt Stiftung gemeinsam mit der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung sowie mehreren Förderpartnern ausgerichtet. Ziel ist es, Schulen bei der naturnahen Gestaltung ihrer Gelände zu unterstützen und Natur stärker in den Schulalltag einzubinden.