Bauprojekt

Stadtwerke Wedel: Neubau von Lager und Werkstatt bleibt im Plan

Wirtschaft · · 2 Min. Lesezeit · von Anna-Lena Walter
Das Bauteam der Stadtwerke Wedel
Das Stadtwerke-Bauteam mit Christian Möller (Bereichsleiter Technik und Netze, von links), Agnes Fricke (Leitung Stabsstelle Recht, Personal & IKS), Hartmut Hellwig (Mitarbeiter Technik und Netze) und Polier Sven Horstmann von der Firma Gebrüder Schütt mit ökologischem Baumaterial.

Trotz unerwarteter Altlasten im Baugrund kommen die Stadtwerke Wedel mit dem Neubau ihres Lager- und Werkstattgebäudes planmäßig voran. Die neue Technik-Zentrale soll noch in diesem Jahr fertig werden und bietet künftig neben modernen Arbeitsbereichen auch bessere Bedingungen für die Ausbildung eigener Fachkräfte.

Die Stadtwerke Wedel und die von ihnen beauftragten Firmen kommen beim Bau des neuen Lager- und Werkstattgebäudes vorwärts. „Wir liegen gut in unserem Zeit- und Kostenplan“, sagt Projektleiterin Agnes Fricke. "Wenn alles so weiterläuft, wird der Kostenrahmen von 2,4 Millionen Euro nicht überschritten und die neue 'Technik-Zentrale' an der Werkstraße kann noch in diesem Jahr bezogen werden."

Noch vor wenigen Monaten hatte es nicht so rosig ausgesehen. Der lange, harte Winter verzögerte die Bauarbeiten. Und zu allem Überfluss fanden die Bauarbeiter dann auch noch uralte Fundamente, die dringend entfernt werden mussten, bevor es weitergehen konnte. Diese „Hinterlassenschaften“ der alten Strumpffabrik Wieschebrink, die einst an dieser Stelle moderne Nylons mit Naht produzierte, bestanden unter anderem aus einer doppelten Betonplatte. Ärgerlich: Die Abrisskosten verdoppelten sich dadurch.

Doch Agnes Fricke und ihre Kollegen Christian Möller (Bereichsleiter Technik und Netze) sowie Hartmut Hellwig (Mitarbeiter Technik und Netze) tüftelten gemeinsam Lösungen aus, wie Ausgaben gespart und gestreckt werden konnten. Zudem hatten sie vorsorglich einen kleinen Puffer für Überraschendes eingeplant. So wird sich die Sache im (finanziellen) Rahmen halten.

Zum Hintergrund des Neubaus

Der Neubau wurde notwendig, nachdem die Dachkonstruktion des alten Baus aus dem Jahr 1957 so starke Mängel aufwies, dass ein eiterbetrieb des Gebäudes unmöglich wurde. Jetzt entsteht ein eingeschossiger Funktionsbau mit einer Gesamtfläche von 1.045 Quadratmetern. Auf dem Gebäude in Holzständerbauweise wird ein Gründach den Regen abhalten und eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 130 Kilowatt grünen Strom erzeugen.

Mehr als Lagerflächen: Neue Ausbildungswerkstatt stärkt die eigene Ausbildung

Er wird viel mehr als allein Lagerflächen und „normale“ Werkstätten bieten, nämlich auch eine neue, spezielle Ausbildungswerkstatt, damit zukünftige Azubis beste Bedingungen haben. Der Hintergedanke: Die Stadtwerke bilden verstärkt selbst aus, um so dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen.

Schon jetzt nehmen die Stadtwerke Bewerbungen für die Ausbildung unter anderem zu Energieanlagenelektronikern (m/w/d) für das Lehrjahr 2027 entgegen.

Anna-Lena Walter
Anna-Lena Walter
Redakteurin Print / Online
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