Allgemeine Geschäftsbedingungen
Klare Vertragsbedingungen schaffen Transparenz und Verlässlichkeit.
Nachfolgend finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH für den Bezug von Presse-Produkten sowie für Anzeigenaufträge. Die jeweiligen Dokumente stehen Ihnen sowohl zur Online-Ansicht in den nachfolgenden Akkordeons als auch als PDF-Download zur Verfügung.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Bezug von Presse-Produkten (Print und/oder Digital)
Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH
(Stand: April 2026)
Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH
– nachfolgend „Verlag“ –
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über den Bezug von Presseprodukten des Verlages, insbesondere Print-Abonnements, Digital-Abonnements (E-Paper) sowie Kombinationsabonnements.
- Das Angebot richtet sich an Verbraucher (§ 13 BGB) sowie Unternehmer (§ 14 BGB). Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Verlag stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
- Verbraucher im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, die den Vertrag zu überwiegend privaten Zwecken abschließen.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
- Der Abonnementvertrag kommt durch die Bestellung des Kunden (online, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail) und die Annahme durch den Verlag zustande.
- Die Annahme erfolgt durch eine ausdrückliche Bestätigung oder spätestens durch Aufnahme der Belieferung.
- Abonnements können nur von unbeschränkt geschäftsfähigen natürlichen Personen ab 18 Jahren sowie von juristischen Personen oder Handelsgesellschaften geschlossen werden.
§ 3 Widerrufsrecht für Verbraucher
Widerrufsbelehrung
Verbraucher haben das Recht, diesen Vertrag binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses oder – bei Warenlieferungen – ab dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter die erste Ware in Besitz genommen hat.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH
Elbchaussee 586a, 22587 Hamburg
E-Mail: abo@kloenschnack.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung vor Ablauf der Frist absenden.
Widerrufsfolgen
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatten wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme zusätzlicher Kosten für eine andere als die günstigste Standardlieferung), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang des Widerrufs.
Für die Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Haben Sie ausdrücklich verlangt, dass die Lieferung oder digitale Bereitstellung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Widerruf erbrachten Leistungen entspricht.
§ 4 Lieferung und Nutzungsrechte
- Die Lieferung der Printausgabe erfolgt postalisch an die vom Kunden angegebene Adresse. Digitale Ausgaben werden online zum Abruf bereitgestellt.
- Der Download und die Nutzung digitaler Inhalte (E-Paper, einzelne Artikel oder Seiten) sind ausschließlich für den privaten Eigengebrauch gestattet.
- Jede darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere Vervielfältigung, Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung oder Speicherung in Datenbanken oder Netzwerken, ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Verlages unzulässig.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
- Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten Abonnementpreise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.
- Der Abonnementpreis ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum zu entrichten.
- Die Zahlung erfolgt wahlweise per Rechnung oder per SEPA-Lastschrift.
- Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Verlag berechtigt, die Lieferung vorübergehend einzustellen sowie gesetzliche Verzugszinsen und Mahnkosten zu berechnen.
§ 6 Preisänderungen
- Der Verlag ist berechtigt, die Bezugspreise nach billigem Ermessen an gestiegene Produktions-, Vertriebs- oder Herstellungskosten anzupassen.
- Preisänderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.
- Erhöht sich der Preis um mehr als 5 %, ist der Kunde berechtigt, das Abonnement innerhalb von vier Wochen nach Mitteilung der Preiserhöhung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu kündigen.
§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
- Abonnements mit Mindestlaufzeit gehen nach deren Ablauf in ein unbefristetes Abonnement über, sofern sie nicht spätestens einen Monat vor Laufzeitende gekündigt werden.
- Unbefristete Abonnements können jederzeit mit einer Frist von einem Monat in Textform gekündigt werden.
- Bei online abgeschlossenen Abonnements stellt der Verlag einen gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsbutton auf seiner Website zur Verfügung.
§ 8 Haftung
- Der Verlag haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht.
- Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 9 Höhere Gewalt
Bei Ereignissen höherer Gewalt (z. B. Streik, Naturkatastrophen, technische Ausfälle), die außerhalb des Einflussbereichs des Verlages liegen, besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Schadensersatz.
§ 10 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
- Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand Hamburg.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH
Elbchaussee 586a, 22587 Hamburg
E-Mail: abo@kloenschnack.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Bezug folgender Leistung:
Bestellt am / erhalten am:
__________________________________________________________________
Name des/der Verbraucher(s):
__________________________________________________________________
Anschrift:
__________________________________________________________________
Datum, Unterschrift (nur bei Papierform)
__________________________________________________________________
(*) Unzutreffendes streichen
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Anzeigenaufträge
Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH
(Stand: April 2026)
Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH
– nachfolgend „Vermarkter“ –
§ 1 Geltungsbereich und Definitionen
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Hamburger Klönschnack Verlag & Medien GmbH mit Sitz in Hamburg (nachfolgend „Vermarkter“) und dem Auftraggeber über die Erteilung und Abwicklung von Anzeigenaufträgen für vom Vermarkter verlegte oder vermarktete Zeitungen, Magazine und sonstige Printprodukte einschließlich darauf basierender und offline lesbarer Mobile- und Tablet-Applikationen („Apps“) sowie E-Paper (nachfolgend gemeinsam „Publikationen“), soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
- „Angebot“ ist das Angebot des Vermarkters zur Schaltung und Veröffentlichung von Anzeigen oder sonstigen Werbemitteln. Sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, sind Angebote freibleibend.
- „Anzeigenauftrag“ ist das Angebot eines Auftraggebers zur Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen oder anderer Werbemittel eines Werbungtreibenden in einer Publikation des Vermarkters.
- „Abschluss“ ist ein Vertrag über die Veröffentlichung mehrerer Anzeigen innerhalb eines vereinbarten Zeitraums von bis zu zwölf Monaten („Insertionsjahr“), sofern nicht ausdrücklich abweichend vereinbart.
§ 2 Vertragsschluss
- Ein Vertrag kommt – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – durch Abdruck der Anzeige oder durch Bestätigung des Vermarkters in Textform zustande.
- Soweit Werbe- oder Mediaagenturen Anzeigenaufträge erteilen, kommt der Vertrag mit der Agentur zustande, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist. Die Agentur ist verpflichtet, ihre ordnungsgemäße Bevollmächtigung sowie ihre gewerbliche Tätigkeit auf Verlangen nachzuweisen.
- Anzeigenaufträge werden ausschließlich für die bei Auftragserteilung namentlich benannten Werbungtreibenden angenommen. Eine Werbung für Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Vermarkters.
- Änderungen und Ergänzungen des Vertrages einschließlich Abweichungen von diesen AGB bedürfen der Textform.
§ 3 Anzeigenveröffentlichung
- Platzierungs- und Terminwünsche sind nur bei ausdrücklicher Vereinbarung verbindlich.
- Für digitale Ausgaben ist der Vermarkter berechtigt, Anzeigen technisch anzupassen. Maßgeblich ist eine äquivalente Platzierung zur gedruckten Ausgabe, nicht eine identische Darstellung.
- Ein Ausschluss von Konkurrenzanzeigen wird grundsätzlich nicht zugesichert.
- Beilagen und Haushaltsverteilungen erfolgen mit der im Verlagswesen üblichen Sorgfalt; eine 90 %-Haushaltsverteilung wird angestrebt, ohne Erfolgsgarantie.
§ 4 Pflichten des Auftraggebers / Ablehnungsrecht
- Der Auftraggeber gewährleistet, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte nicht gegen gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verstoßen. Er stellt den Vermarkter von allen daraus resultierenden Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten frei, sofern er die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
- Der Vermarkter ist berechtigt, Anzeigen abzulehnen, insbesondere bei rechtswidrigen, publizistisch unzulässigen oder technisch nicht umsetzbaren Inhalten. Anzeigen mit redaktioneller Anmutung müssen eindeutig als „Anzeige“ kenntlich gemacht sein.
§ 5 Druckunterlagen
- Druckunterlagen sind fristgerecht, vollständig und gemäß den technischen Vorgaben des Vermarkters anzuliefern. Eine inhaltliche oder technische Prüfungspflicht besteht nicht.
- Farbabweichungen ohne gelieferten Farbproof stellen keinen Mangel dar.
- Übermittelte Dateien müssen frei von Schadsoftware sein.
§ 6 Mängel und Haftung
- Bei mangelhafter Veröffentlichung hat der Auftraggeber Anspruch auf Ersatzanzeige oder angemessene Minderung, sofern der Anzeigenzweck beeinträchtigt wurde.
- Gegenüber Verbrauchern bleiben die gesetzlichen Gewährleistungsrechte uneingeschränkt bestehen.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Vermarkter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden. Für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit haftet der Vermarkter unbeschränkt.
- Verkürzte Verjährungsfristen gelten ausschließlich im Geschäftsverkehr mit Unternehmern.
§ 7 Zahlungsbedingungen
- Rechnungen sind innerhalb der angegebenen Frist ohne Abzug zu begleichen.
- Bei begründeten Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Vermarkter berechtigt, Vorauszahlung zu verlangen.
§ 8 Nutzungsrechte
- Der Auftraggeber überträgt dem Vermarkter die für die Durchführung des Anzeigenauftrags erforderlichen einfachen Nutzungsrechte.
- Ein darüber hinausgehendes Nutzungsrecht zu Eigenwerbezwecken des Vermarkters ist zeitlich unbegrenzt zulässig, jedoch nicht auf Dritte außerhalb des Konzerns übertragbar.
§ 9 Laufzeit / Kündigung
Der Vertrag endet mit vollständiger Vertragserfüllung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 10 Vertraulichkeit
Vertrags- und Preisinformationen sind vertraulich zu behandeln, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
§ 11 Preislisten / Preisänderungen
- Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preislisten.
- Preisänderungen während laufender Verträge sind nur aus sachlichem Grund zulässig und werden mindestens einen Monat vor Inkrafttreten angekündigt. Dem Auftraggeber steht ein Kündigungsrecht zu.
§ 12 Schlussbestimmungen
- Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Gerichtsstand – soweit zulässig – ist Hamburg.
- Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.