MELDUNGEN
Panorama
KUNST
Jürgen Brodwolf

Unter dem Titel „Visionen der Erinnerung“ sind Werke von Brodwolf ab dem 3. April in der Galerie St. Gertrude zu sehen.
Die Ausstellung liefert einen breit gefächerten Überblick über das Schaffen des documenta-Teilnehmers in den letzten fünf Jahrzehnten.
Vernissage um 11 Uhr.
Goldbachstraße
22765 Hamburg
PREIS
„Wir erobern unseren Bach zurück“
MEDIZIN
Diabetiker-Treff
Der Eintritt ist für Mitglieder frei. Gäste werden um eine Spende gebeten.
Raalandsweg 5
KONZERT
Gitarrenduo Artis spielt im Jenischpark

Das Artis Gitarrenduo spielt Werke von Joaquín Rodrigo, Gioachino Rossini und Claude Debussy. 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr.
Tickets an der Abendkasse für 15 Euro (Schüler und Studenten 5 Euro).
Baron-Voght-Straße 50a
KUNST
Ferienatelier
Ferienateliers für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren: 4. bis 6. April, jeweils 10 bis 15.30 Uhr. Zur gleichen Zeit gibt es ein Ferienatelier nur für Jungs zwischen 7 und 13 Jahren. Themen sind hier Raumfahrt, Architektur und Fahrzeuge.
Die Seminargebühr beträgt 115 Euro, zzgl. einer geringen Materialumlage.
Friedrich-Ebert-Allee 31
22869 Schenefeld
Anmeldung unter
MARITIMES MUSEUM
Theaterkapitän Möbius mit neuem Programm auf Deck 10
„Drei Engel für Hamburg“ stehen auf dem Programm: Das sind die drei Sängerinnen Nicole Seeger, Katja Geist und Nane Brüning. Die April-Matinee ist bereits ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es nun einen Zusatztermin: 1. Mai, 11 Uhr.
Eintritt 15 Euro (inkl. Museumsbesuch), Freundeskreismitglieder 8 Euro. Einlass ab 10 Uhr, freie Platzwahl.
Reservierung bei Annette Moritz, Telefon 300 92 30 34 oder per E-Mail: a.moritz@imm-hamburg.de.
Kaispeicher B
Koreastraße 1
20457 Hamburg
UMWELT
Führung: Energie – autarkes Klärwerk Köhlbrandhöft
CAFE SCHULDT
Sammy Semtner singt wieder

Gedichte über die damalige Hamburger Kneipenszene wechseln über zu den „Vitalien“, erzählen von „Malven am Hafen“, der Schutzheiligen „Santa Kathrin“, dem Liebesstrand an der Elbe und gehen in „Neue Gebete“ oder auch „Abschied“ auf Besinnliches ein.
Kaffee und Kuchen gibt es reichlich in dem über 100 Jahre alten Traditions-Café mit Blick auf die Elbe. Der Eintritt ist frei.
Süllbergterrasse 30
INTERVIEW
Wedels Bürgermeister Niels Schmidt

Was sind Ihre Gefühle nach dem Wahlausgang?
Ich fühle mich wie neugeboren. Die Doppelbelastung aus der Amtsführung in schwierigen Zeiten und gleichzeitigem Wahlkampf zehren schon. Aber jetzt habe ich wieder richtig Lust auf meine Arbeit und werde in den nächsten sechs Jahren noch einmal alles geben.
Sind Sie mit dem Wahlergebnis zufrieden?
Ja. Ich habe immer ein knappes Ergebnis für möglich gehalten. Mit rund 8 Prozent Vorsprung kann ich gut leben. Frau Wittburg hat einen guten Wahlkampf gemacht und vielleicht ist es ihr besser gelungen, ihr Klientel zu mobilisieren. Man sollte aber auch nicht zu viel interpretieren. Ich gehe zwar auch selbstkritisch mit dem Ergebnis um, weiß aber auch, dass Steuerausfälle, Haushaltskonsolidierung, zwei Bürgerentscheide und die Flüchtlingskrise einem Amtsinhaber eine schwierige Ausgangssituation bescheren.
Jetzt gucken wir nach vorne.
Sie lagen ja nur knapp neun Prozent vor Ihrer Herausforderin Claudia Wittburg. Welche Wählergruppen haben sie nicht erreicht?
Ich würde es anders formulieren. Frau Wittburg hat über die Kita-Situation und andere Themen ein gewisses unzufriedenes Wählerpotenzial aktiviert und an die Urnen gebracht. Es ist mir nicht genug gelungen, hier durch Sachinformationen gegenzuhalten. Das werden wir jetzt in Ruhe analysieren und dann Schlüsse daraus ziehen. Ich habe aber auch den Eindruck, dass ein Teil meiner potenziellen Wähler sich zu sicher war. Aber: Wahlergebnis ist Wahlergebnis und das zählt.
Was sind Ihre wichtigsten Projekte für diese Amtszeit?
Bewältigung der Flüchtlingsunterbringung und Verbesserung des Wohnungsmarktes sind sicherlich im Moment vorrangig. Dann möchte ich natürlich die großen Projekte Stadthafen und Business Park zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Und die soziale und verkehrliche Infrastruktur muss den Anforderungen der Zukunft angepasst werden.
Wo sehen Sie Wedel im Jahr 2022?
Wedel wird eine Stadt sein, die für alle Menschen attraktiv ist und als liebens- und lebenswerter Wohnort wahrgenommen wird. Aufgrund ihrer Wirtschaftskraft wird die Stadt in der Lage sein, ihren Bürgerinnen und Bürgern auf allen Feldern gute Leistungen anzubieten.
Was wünschen Sie sich für Wedel?
Ich wünsche mir wieder mehr Gemeinsamkeit. Ich wünsche mir mehr Engagement bei der Suche nach Lösungen als bei der Suche nach Fehlern, Problemen oder Schuldigen. Gemeinsamkeit macht unsere Stadt stark.
Herr Schmidt, der KLÖNSCHNACK bedankt sich für das Gespräch.
Das Interview führte Cornelia Hösch - E-Mail: cornelia.hoesch(at)gmx.de
