16. Juni 2023
Altona

Klövensteen: Menschlicher und tierischer Nachwuchs

Nachdem die Zukunft des Wildgeheges geklärt ist, herrscht nun Aufbruchstimmung im Klövensteen. In den vergangenen Wochen hat das Bezirksamt erste Sanierungsmaßnahmen in Altonas Wildpark durchgeführt. Und im Forst gibt’s nun auch neue Gesichter zu sehen – sowohl menschliche als auch tierische.

Damwildkalb im Klövensteen // Foto: Bezirksamt Altona/Pascal Netzer

Jüngst geborenes Damwildkalb im Klövensteen // Foto: Bezirksamt Altona/Pascal Netzer

In den vergangenen Tagen wurden im Klövensteen acht Rotwildkälber und zwei Damwildkälber geboren. In den kommenden Tagen soll weiterer Nachwuchs kommen, bei beiden Wildarten. Das trifft auch auf Nerzdame Nelly zu. Schon in der Vergangenheit spielte sie innerhalb des europaweiten Artenerhaltungsprogramms eine wichtige Rolle.

Besuchende des Wildgeheges können aktuell auch die elf Wildschwein-Frischlinge bestaunen, die ihren Müttern noch auf Schritt und Tritt folgen. Zum Beobachten eignet sich besonders gut der  Aussichtsturm am Gehege. Der Treppenaufgang dort wurde kürzlich saniert. Darüber hinaus haben die Angestellten im Klövensteen das schöne Wetter genutzt, um unter anderem die Bänke im Wildpark abzuschleifen.

Zwei neue Kollegen für Klövensteen

Um künftigen Herausforderungen zu begegnen, hat sich der Klövensteen personell neu aufgestellt. Altonas Förster Nils Fischer übernimmt die Abteilungsleitung Forst Altona und wird dort nun durch zwei neue Kollegen unterstützt. Maximilian Zimmermann übernimmt die Abschnittsleitung Forst, Sebastian Kruse ist neuer Leiter des Wildgeheges.

Sebastian Kruse  und Maximilian Zimmermann (v.l.) arbeiten zukünftig für das Wohl von Tieren und Pflanzen im Klövensteen. // Foto: Bezirksamt Altona/Pascal Netzer
Sebastian Kruse und Maximilian Zimmermann (v.l.) // Foto: Bezirksamt Altona/Pascal Netzer

Maximilian Zimmermann hatte seinen Lebensmittelpunkt in den vergangenen Jahren in Norwegen. Dort machte er  2020 seinen Masterabschluss in Forstwissenschaften. Zuletzt arbeitete er in Norwegen als Forstberater.

Sebastian Kruse zieht zurück in den Norden. Nach seinem BWL-Studium an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg sowie seiner Zeit bei der Bundeswehr hat er an der TU Dresden einen Masterabschluss in Forstwissenschaften gemacht und zuletzt in der Landesforstverwaltung von Rheinland-Pfalz gearbeitet.

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