1. April 2025
Magazin-Tipp

Die Tüdelband klönschnackt

Die Tüdelband schreibt über aktuelle Themen, Hamburg und die Welt. Diesmal geht es um die Osterfeuer.

Das Duo "Die Tüdelband" ist bekannt für Ihren Platt-Pop. Jeden Monat erscheint hier ihre Kolumne. // Foto: Carla Hieber - Keyphrase: Tüdelband

Das Duo "Die Tüdelband" ist bekannt für Ihren Platt-Pop. Jeden Monat erscheint hier ihre Kolumne. // Foto: Carla Hieber

Die Tüdelband ist ein Hamburger Musikduo, das auf Plattdeutsch singt. Aber nicht nur singt, denn in unserer Printausgabe gibt es jeden Monat die Rubrik „Die Tüdelband klönschnackt“, die plattdeutsche Kolumne der Band. 

Oosterfüer

Wat weer dat wedder för’n lange Winter. Un dat weer jo nich mal övermaten düüster. Man ik kenn middewiel mehr Nuancen vun grau as de Katalog vun Schöner Wahnen: hellgrau, aschgrau, middelgrau, schevergrau, betongrau, muusgrau, düüstergrau… Grau in grau, dor steiht mi nu gor nich mehr de Sinn na. Un dorüm frei ik mi ok jüst so as vele anner Lüüd bannig op de iersten warmen Daag in’t Fröhjohr. Tomeest fallt disse Daag op de Tiet so üm Oostern rüm. An’n Avend brennt hier un dor de Oosterfüer as’n Symbol för Licht un’t Wedderopstahn. Dat is’n Traditschoon, de junge un ole Minschen tosamenbringt för’n geselligen Avend. En Beleevnis, dat de Lüüd in de Region mitnanner verbinnen kann. Gemeensam an’t Füer sitten, wat eten un drinken, mitnanner schnacken un de Warms geneten. Un denn kannst du se ok wedder sehn, all de Farven in de Flammen. Mehr root un oranj, mehr geel un blau as in jeden Katalog op disse Eer.

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