Die Tüdelband ist eine Hamburger Band, die auf Plattdeutsch singt. Aber nicht nur singt – in jeder Printausgabe gibt es die Rubrik „Die Tüdelband klönschnackt“, eine Kolumne auf Plattdeutsch.
DAT TOSCHANNENGAHN
Still. Een schnackt nich mehr. Ut’nanner gaht de Menen.
Keen Reden samts Bescheden vull vun Drohungen.
Bi Nacht huult de Sirenen.
Gas un Rook brennt groff in hunnertdusend Lungen.
Kröcheln – Ropen – Knall – ’n dumpe Inslag –
’n asige Echo – Detonatschonen – Schree’eree –
Sirenen – Fleiten – Snirren – Middag.
Füergnistern – Düsenflegers – Verflöken – Plackeree.
Keen Gott noch Düvel treckt rein fröhlich in dat Feld.
Desterwegen warrt vun grote Löhn de Lögen fix glöövt un flink vertellt.
En düüstere Gewidder liggt över disse Jöögd.
De Wedderhall vun all dat Lieden, vun dutzwies Donnerslääg,
is jümmerfoort to hören un wiest in’n Bestfall Weeg
hen na en Tokunft, de wat döggt.
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