Mit den ersten bepflanzten Kübeln für das Halstenbeker Rathaus begann Ende April sichtbar das, worauf viele Gartenfreunde im Norden jedes Jahr warten: die Gartensaison. Auf dem Blumenhof Pein in Halstenbek feierten Vertreter aus Gartenbau, Landwirtschaft und Kommunalpolitik den offiziellen Auftakt für Schleswig-Holstein. Gleichzeitig präsentierten die Gastgeber die neue „Pflanze des Jahres im Norden“.

Direkt vor Ort bepflanzte das Team die großen Rathaus-Kübel live mit Sommerblumen. Dabei zeigte sich bereits, welche Trends die kommende Saison prägen: natürliche Farben, üppige Blüten und robuste Pflanzen, die auch norddeutschem Wetter standhalten.
Zu den Gästen gehörten Ute Volquardsen, Präsidentin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, sowie Inga Balke, erste Vorsitzende der Initiative „Im Norden gewachsen“. Auch Halstenbeks Bürgermeister Jan Krohn nahm an der Saisoneröffnung teil. Gastgeber Werner Pein und seine Tochter Vivien Pein begrüßten außerdem Gartenbotschafter John Langeley und Blumenfee Hannes Schrader.
Gartensaison startet mit der „Zarten Marte“

Im Mittelpunkt der diesjährigen Saisoneröffnung stand die „Pflanze des Jahres im Norden 2026“. Unter dem Namen „Zarte Marte“ präsentieren die Gartenbaubetriebe in diesem Jahr die Petunie „Itsy Light Pink“. Mit ihren zahlreichen kleinen, hellrosa Blüten bringt sie weiche Farbtöne in Kästen, Kübel und Beete.
Doch nicht nur die Optik überzeugt. Die Sorte gilt außerdem als pflegeleicht, wetterbeständig und besonders blühfreudig. Von Frühjahr bis in den Herbst hinein bildet sie immer neue Blüten und eignet sich deshalb sowohl für private Gärten als auch für öffentliche Pflanzungen.
Die Wahl der „Pflanze des Jahres im Norden“ erfolgt jedes Jahr neu. Dabei achten die Betriebe nicht nur auf das Aussehen, sondern vor allem auf Eigenschaften, die sich im norddeutschen Klima bewähren.
„Im Norden gewachsen“ setzt auf Regionalität
Die Aktion „Pflanze des Jahres im Norden“ organisiert der Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland e. V. (WVG Nord), in dem sich Gartenbaubetriebe und Branchenvertreter aus dem norddeutschen Raum zusammengeschlossen haben. Mit der jährlichen Wahl möchte der Verband auf Pflanzen aufmerksam machen, die sich besonders gut für das norddeutsche Klima eignen.
Eng mit dem regionalen Gartenbau verbunden ist außerdem die Initiative „Im Norden gewachsen“. Mehrere Gartenbaubetriebe aus Schleswig-Holstein haben sich darin zusammengeschlossen, um regionale Pflanzenproduktion stärker in den Fokus zu rücken.
Dabei spielen kurze Transportwege, nachhaltige Produktion und an das norddeutsche Klima angepasste Pflanzen eine zentrale Rolle. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das frische Ware aus der Region und gleichzeitig Pflanzen, die mit Wind, Regen und wechselnden Temperaturen gut zurechtkommen.
Dass die offizielle Saisoneröffnung in diesem Jahr in Halstenbek stattfand, zeigt außerdem die Bedeutung des Gartenbaus in der Region.